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Ansicht Maria-Lassnig-Straße
Atelier, Typ B
Verschieden Gundflächen, 3 Typen
Verschieden Gundflächen, 3 Typen
Typ A
Typ B
Typ C
Typ A verbunden mit Typ C
Typ B verbunden mit Typ C
Typ C mit Typ A und Typ B verbunden
Typ B mit Typ A vertikal verbunden
Alle drei Typen mit zusätzlich Typ A vertikal verbunden

Das Atelierhaus C21 löst die typischen, räumlichen Grenzen zwischen „Arbeiten“ und „Wohnen“ auf und bietet die Rahmenbedingungen für eine Bandbreite von Lebensstrukturen und Nutzungen, die die Nutzer selbst gestalten und bestimmen können. Als einzelne Einheiten von rd. 40 bis 120m² oder kombiniert bis zu rd. 210m², schaffen die Ateliers sowohl räumlich als auch haustechnisch Platz für Freiberufler, Handwerk, Künstler, Kleingewerbe sowie für all jene, die ein offenes, flexibles Raumgerüst zum Arbeiten und unter Umständen Wohnen wollen. Primär als gewerblich genutztes Gebäude konzipiert, lässt das Atelierhaus auch eine Wohnnutzung für betriebliche Nutzer zu, wobei die Ausbaumöglichkeiten eine Vielzahl von Raumstrukturen zulassen.

Die drei Typen A, B und C verfügen alle über ein Sanitärmodul mit WC, Dusche, Waschbecken sowie Anschlüsse für eine Waschmaschine und raumseitig, Anschlüsse für eine kleine Küche. Grundsätzlich beträgt die Raumhöhe 2,70m oder 2,20m im Sanitärmodul bzw. bei den Typen B und C, 5,70 neben des Sanitärmoduls. Für Nutzungen, die eine höhere Beanspruchung bedürfen sind 6 Werkstätten, zum Teil mit angehängtem Lager und Anbindung direkt zur Tiefgarage im 1. UG vorhanden. Für eine gemeinschaftliche Nutzung stehen Dachterrassen, rd. 1200m² Gartenflächen sowie das Foyer und der Salon im Erdgeschoss zur Verfügung. Weiters sind ein kleines Café im EG sowie eine Galerie im 1. UG als Teil des Gesamtprojektes geplant.

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Typ A, A+

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Typ B

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Typ C

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1. UG

Sechs Werkstätten in vier unterschiedlichen Typen verfügbar

  • 40 – 175m²
    Für Nutzungen, die eine höhere Beanspruchung bedürfen, zum Teil mit angehängtem Lager und Anbindung direkt zur Tiefgarage.

Typ CL

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Typ CM

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Typ BL

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Typ BL

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Typ BS

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Typ BS

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Und weil der Mensch ein Mensch ist,
drum braucht er was zu wohnen, bitte sehr!
Es macht ihn ein Geschwätz nicht froh,
das schafft kein Wohnen her.
frei nach Bertolt Brecht

Den beiden Architekten Robert Hahn und Werner Neuwirth, die über die Literatur- und Sprachwissenschaften einerseits beziehungsweise über das Studium der Malerei andererseits zur Baukunst gefunden haben, wollen sich an so einem Geschwätz nicht beteiligen. Für ein „Geschwätz“ des Räume-Zählens, dem Geschwätz über effiziente Zonierung von Funktionen – wie Wohnen, Arbeiten, Kochen, Verdauen, etc. - stehen sie nicht zur Verfügung. Beide haben nämlich einen Perspektivenwechsel vollzogen, der jenem, den Quantenphysikerinnen vollziehen mussten, nicht unähnlich ist. Ihre Welterkenntnis nämlich lautet: „Das Feste ist eigentlich nur Bewegung in geronnenem Zustand.“ Beide stellen daher den so genannten „Raum-Rahmen“ in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen. Ihre Raumordnung wird zur Raumverflüssigung, damit sich Raum und Wohnen flexibel über Lebensabschnitte, ja Generationen hinweg permanent wandeln können. Dieses Konzept des „Raum-Rahmens“ wird – aus unterschiedlichen Perspektiven – von Robert Hahn und Werner Neuwirth am Beispiel des Atelierhauses C 21 im neuen Sonnwendviertel am Hauptbahnhof Wien in diesem Buch präsentiert.
Michael Kerbler